Montag, 1. März 2010
Zieh die Socken aus
Sonntag, 28. Februar 2010
Besitzen
Samstag, 27. Februar 2010
Hat die Mehrheit recht?
Materie 2
Der Physiker, Heisenberg-Schüler, Friedensnobelpreisträger und Träger des Alternativnobelpreises, Hans-Peter Dürr, beginnt seine Vorträge oft mit einem "Paukenschlag": „Ich habe 50 Jahre – mein ganzes Forscherleben – damit verbracht, zu fragen, was hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie!“ Das hat vor allem weitreichende Konsequenzen für unser Welt- und Menschenbild.
Es sind naturwissenschaftliche Überlegungen, dass nicht die Materie das Fundament unserer Wirklichkeit ist, sondern etwas, das sich nicht be-greifen lässt.
Überholtes Denken
Wir versuchen heute, die Probleme des 21. Jahrhunderts mit dem Denken des 19. Jahrhunderts zu lösen, und das kann nur „in den Graben gehen“. Wir leiden unter dem Verlust der geistigen Dimension. Viele glauben nur an das, was greifbar, was rational ist, was sich beweisen lässt – und denken, das wäre Naturwissenschaft. Dem hält der Physiker entgegen: „Man kann gar nicht so leben, dieser Eindruck täuscht. Wer das denkt, hat gar nichts verstanden. Trotzdem lebt er weiter, weil im Hintergrund doch etwas ist, auch wenn er es negiert. Das Herz schlägt weiter, auch wenn man nicht daran glaubt, dass es schlägt. Im Hintergrund ist eine Beziehungsstruktur, die alles in Gang hält.“
Unsere Denkweise ist die des 19. Jahrhunderts: die Welt als Maschine, materiell und mechanistisch. Die Entwicklung der modernen Physik im 20. Jahrhundert hat diese Vorstellung ad absurdum geführt, aber das haben wir noch nicht in unser Weltbild integriert. Die heutige Technik basiert jedoch auf dieser neuen Physik. Mit dem bisherigen Denken können wir nicht einmal erklären, was passiert, wenn wir einen Computer einschalten. Das lässt sich in der alten Sprache nicht mehr benennen.
Elemente eines neuen Denkens
1. Es gibt keine Realität
Nach der alten Vorstellung ist die Welt da draußen das, was wir wahrnehmen, hauptsächlich Materie. Das nennen wir Realität (von lat. res), die dingliche Welt, etwas, das wir be-greifen und besitzen können. Für die Anordnung der Materie in der Zeit gelten strenge Naturgesetze, daher können wir „prophezeien“, was kommen wird und sagen, was war. Daher der Eindruck, wir könnten die Welt prinzipiell in den Griff bekommen.
Materie
"Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, nämlich der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher frei davon, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich Ihnen nach meiner Erforschung des Atoms dieses:
Es gibt keine Materie an sich!
Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten, intelligenten Geist annehmen.
Dieser Geist ist der Urgrund der Materie! Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich allein ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen angehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer so zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott.
So sehen Sie, meine vereehrten Freunde, wie in unseren Tagen, in denen man nicht mehr an den Geist als den Urgrund aller Schöpfung glaubt und darum in bitterer Gottesferne steht, gerade das Winzigste und Unsichtbare es ist, das die Wahrheit wieder aus dem Grabe materialistischen Stoffwahnes herausführt und die Türe öffnet in die verlorene und vergessene Welt des Geistes."
Max Planck
Freitag, 26. Februar 2010
Bewusstsein
Das kann mit Worten eigendlich gar nicht ausgedrückt werden,weil Worte selbst eine Begrenzung darstellen.
Sogar von Sprache zu Sprache gibt es unterschiedliche Begriffe und je nach Sprache einen unterschidlich großen Wortschatz, verbunden mit unterschiedlicher Gramatik.
Im deutschen Wortschatz könnten die Bezeichnungen IST,SEIN und BIN wohl am nächsten kommen.
Es ist, Ich bin,das Sein,wobei Sein ja schon im Begriff BewusstSEIN enthalten ist.
Bewusst kommt wieder rum von Wissen also ist Bewusstsein wörtlich übersetzt das Wissen vom Sein.
Woher wissen wir eigendlich, dass wir sind?
Nun könnte man sagen,weil wir uns wahrnehmen !
Womit nehmen wir uns wahr?
Mit unseren Sinnen?!
Wir können unseren Körper sehen,ihn fühlen (Haut),in riechen(Nase),sich reden hören(Ohren),ihn schmecken (Zunge).
Dazu können wir auch noch denken!
Aber was ist denn das ,das DENKEN?
Wo kommt es her? Wer bestimmt es? Wie funktioniert es,das Denken?
Nun kommt noch was ins Spiel und zwar die Emozionen!
Wie entstehen die? Wer macht sie? Wie funktionieren sie,die Emozionen?
In der Schule wird gelehrt ,dass alles chemisch und pysisch funktioniert und wir eigendlich ein Biorobotter sind.
Kann sie das schlußendlich denn auch beweisen?
Die Meisten (Masse) GLAUBEN an einen Beweis aber dieser scheinbare Beweis ist letzlich nur eine Theorie!
Die Schulwissenschaft kann eigendlich nur Vorgänge feststellen welche mit mit den Sinnen,den Gedanken und den Emozionen ausgelöst werden und folgern daraus dass dies der Beweis ist,das physische und chemische Vorgänge alles steuern.
Das ist ungefähr so als wenn man z.b. ein Auto als Lebewesen bezeichen würde weil es fährt und weil man beobachten kann wie sich die Teile (mechanisch) bewegen.
Würde nicht ein Steinzeitmensch ohne Kenntnisse auch glauben wenn er ein Auto fahren sieht ohne den Fahrer zu sehen das es ein lebendiges Wesen ist?
Nun können wir den Fahrer unseres Körpers (Seele) auch nicht direkt wahrnehmen mit unseren begrenzten Sinnen und glauben (die Meisten) deshalb,dass der Körper wie ein Auto funktioniert welches führerlos und selbständig mechanisch funktioniert.
Was passiert wenn sich die Seele, (als Fahrer)selbst nicht direkt wahrnimmt ?
Ganz einfach, da sie (nur) das Fahrzeug (direkt) wahrnimmt folgert sie daraus,dass sie das Fahrzeug selber ist.
Man wird quasi zum Fahrzeug und indetifizeirt sich mir diesem!
ICH BIN DER HANS und die (meine) Érscheinung im Spiegel ist der Beweis da ich mich ja sehen,hören,riechen und schmecken kann.
Man fühlt sich praktisch fest mit diesem Fahrzeug verbunden und identifiziert es als ICH.
Letzendlich verlassen wir uns bei unseren Wahrnehmungen meist auf unsere Sinne unsere Gedanken und unsere Emozionen.
Nun spielen die Sinne dabei die entscheidende Rolle weil sie uns eine Bestätigung liefern.
(Der folgend Artikel wurde von unterer Quelle entliehen)
Zu behaupten, dass die Gedanken, Aufregungen und Gefühle Produkte von Neuronen sind, ist dasselbe, wie zu behaupten, dass sie die Produkte bewusstseinsloser Atome sind, aus denen die Neuronen bestehen, oder die Produkte subatomarer Teilchen wie der Quarks oder Elektronen.
Bewusstseinslose Atome können das Gefühl des Glücks oder der Traurigkeit nicht wissen, und sie können an Musik, an Speisen, an einer Freundschaft oder an einer Plauderei mit einem Freund nie Freude finden.
Bewusstseinslose Atome können keine Darwinisten oder Materialisten sein und sie können nicht zusammenkommen, um ein Buch zu schreiben.
Bewusstseinslose Atome können sich nicht selbst oder die Nervenzellen die sie bilden, unter einem Elektronenmikroskop untersuchen, und sie können nicht forschen und durch ihre Forschung wissenschaftliche Lösungen erreichen.
Was bedeutet die Erklärung "Das Bewusstsein ist in den Neuronen unseres Gehirns"?
Neuronen bestehen genau wie andere Zellen aus der Zellmembran, Mitochondrien, DNS und Ribosomen. Wo liegt das Bewusstsein in diesen Organellen entsprechend der materialistischen Auffassung?
Wenn Materialisten annehmen, dass das Bewusstsein ein Resultat der chemischen Reaktionen zwischen den Neuronen und der elektrischen Impulse ist, irren sie sich, weil sie uns kein einziges Beispiel einer "chemischen Reaktion mit Bewusstsein" zeigen können.
Sie können uns auch keine elektrische Welle zeigen, die auf einem bestimmten Spannungsniveau zu "Denken" beginnt.Wenn die Materialisten über diese Themen sorgfältig nachdenken, werden sie begreifen, dass alle Menschen, sie selbst eingeschlossen sich von Neuronengruppen oder Ansammlungen von Atomen unterscheiden.
Der Gehirnspezialist Wolf Singer erkannte diese Tatsache an, obwohl er Materialist ist: In dieser verwirrenden Materie des Universums gibt es "etwas", das sich selbst wahrnehmen kann und sagt "Ich bin".
Kommentar: Es gibt keinen äußeren Beweis und die Wahrheit kann daher niemals im Außen gefunden werden, darum sollte man sie im Inneren suchen,denn ein Film wenn er auch noch so realistisch erscheint, bleibt immer eine Illusion und die Projektion welche wir meinen wahrzunehmen ist am Ende nur ein Film.
