Sonntag, 11. April 2010

Wann ist man glücklich?

Würde man diese Frage verschiedenen Leute in verschiedenen Ländern aus verschiedenen
Schichten stellen würden zwar verschiedene Vorstellungen über das glücklich sein
herauskommen aber bei der Mehrheit das Geld und damit der Besitz, zum glücklich sein eine entscheidende Rolle spielen.

Der Spruch GELD MACHT NICHT GLÜCKLICH wird bei den Wenigsten diese Einstellung
ändern und höchstens mit dem Spruch ABER BERUHIGT UNGEMEIN gekontert.

Verspricht doch das Geld eine Sicherheit und ein (materiell) sorgenfreies Leben und das
Ausgeben kleine Glücksmomente

Die Meisten haben dabei noch nicht registriert,dass Geld eine Religion ist welche nur auf den Glauben an den Wert des Geldes aufbaut.

So lange dieser Glauben in der Masse funktioniert ist dieser Schein aber eine kollektive
(Schein) Realität und bedeutet für den Besitzer des Geldes die Macht für sich arbeiten
(herstellen) lassen zu können.

Solange ein Bürger dieses Geld in großer Reserve besitzt muss er sich in der Zeit
keine Sorgen um die neue Beschaffung und die Knappheit des Geldes machen.

Dadurch kann der Besitz von viel Geld auch viel Freiheit bedeuten.

Wer will nicht gerne Frei sein und tun oder lassen können was er (sie) will?

Wenn jemand aber mit viel Geld nicht umgehen (wirtschaften) kann,wird der Geldsegen
auch ganz schnell zu einem Fluch und viele haben wenn das scheinbar nie endende Ausgeben
des Geldes durch diese Illusion am Ende zur Armut führt,weniger als vorher weil sie verschuldet sind.

Man kann mit Geld weder Glück noch Gesundheit kaufen sondern höchstens eine Illusion
herstellen,dass durch Konsum (Kaufen) ein künstliches und kurzes Glücksgefühl entsteht.

Bei extremen Geldbesitz kann auch noch der Machtwahn hinzukommen,wie ein Gott
alles lenken und kontrollieren zu können und seine Mitmenschen zu beherrschen was man
durch diese Euphorie dann mit Glück verwechselt.

Glücklich sein ist auch eine Frage des Vergleichs und wenn man nur in unterer Schwingungsebene sein Leben fristet ist ein kleines künstliches Hochgefühl auch schon
ein größerer Unterschied zum normalen Empfinden (Bewusstsein).

Wenn man sich aber (auch nur für Sekunden) in einer höheren Schwingung befunden hat
die einem mit dem Licht (bedingungsloser Liebe) näher verbindet und dadurch erahnen kann
was für ein unendliches und extremes Glück möglich ist,dann kann materielles illusorisches Glück einen nicht mehr befriedigen und man sehnt sich immer nach dieser (beglückenden)Erfüllung .

Das Materielle verliert seinen Zauber wenn das Spirituelle erfahren wird und es wird zu dem was es ist,nämlich eine reine Illusion.

Da aber den Meisten so eine Erfahrung fehlt sind sie so fasziniert von dem Materialismus,
dass sie in ihm gefangen sind und von den kleinen Highlights abhängig sind wie
ein Fixer von der Droge.

Sie suchen das Glück in der Illusion!


Kommentare:

G.S. hat gesagt…

zum thema glück empfehle ich manfred spitzer - glück ist:

http://www.amazon.de/Gl%C3%BCck-ist-Manfred-Spitzer/dp/3902533064

Lana hat gesagt…

..man ist wohl glücklich, wenn man nach Hause kommt..
doch die Sehnsucht macht einen irre .. das noch nicht Verstehen, Wissen macht einen irre

Warum begreift mein System nicht, dass es eben nicht dieses schrecklich bedürftige Kind war, dass es nicht dies Bedürfnis war, dass es nicht die Mutter verschreckt hat - dass es nicht schrecklich ist.

Ich wünschte meine Tränen würden ein Ende finden - und sie werden es tuen .. ja.

dootschi hat gesagt…

..... das sind die wenigen Momente, in denen das rationelle Denken nicht vorhanden ist, nur dieses irre Gefühl.
Das eigene Kind zum erstenmal in den Händen zu halten. Dieses kleine Wunder mit (für mich damals faszinierend) kleinen Fingernägeln. Gesund, rosig, zitternd. Dies Wunder, das sich doch millionenfach täglich ereignet.
Erst später wird mir bewußt - dieses Gefühl müssen noch viel mehr Lebewesen erleben, jeden Tag, jede Sekunde. Kein Neid darauf. Dies Gefühl sei jedem vergönnt.
Der letzte Atemzug meiner Oma. ähnlich. Zu wissen, Sie hat es geschafft. Sie geht ein in die Liebe, oder ist da, oder war schon immer da. Nach den Tränen - kam dieser Glücksmoment.
Bei jeder Berührung, des Partner. Beim Nachhausekommen.
Ich finde diese Momente sind vielleicht nicht vergleichbar - aber wer will schon eine Bewertung darüber abgeben welches der glücklichste Moment war? Ist das denn wichtig?
Diese glücklichen Momente und die Erinnerung daran. Der Wunsch immer wieder ein bißchen Glück fühlen zu dürfen..........
das ist Glück (für mich)
Wünsche Euch glückliche Momente